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CHRONIK

von S. Konzack

Nachkriegsfussball

1945-1949

Die Stadt Finsterwalde ergab sich am 21. April 1945 fast widerstandslos der Roten Armee und blieb dadurch zum größten Teil von Zerstörungen verschont, aber der Kummer und Schmerz des Krieges waren noch überall zu spüren. Jeder hatte Opfer zu beklagen.
Die sowjetische Siegermacht erlaubte Monate nach Kriegsende nun wieder Sport und Spiel. Auf der Grundlage einer Direktive (Richtlinie) des Alliierten Kontrollrates vom Dezember 1945 „Das Bestehen nichtmilitärischer Sportorganisationen örtlichen Charakters auf deutschem Gebiet“ wurden die ersten sportlichen Aktivitäten entwickelt.
Das Potsdamer Abkommen und die Beschlüsse der Siegermächte hatten zur Folge, dass sämtliche bürgerlichen Fußballvereine als Unterorganisationen der NSDAP verboten und aufgelöst wurden. Das sollte verhindern, erneut „Pflanzstätten soldatischer Tugend“ zu schaffen. Bereits im Herbst 1945 begannen erste vage Versuche, den Ball wieder rollen zu lassen.
  • die Sportkameraden Bernhard Marchewsky, Ernst Hoffmann, Walter Münnich, sowie etwas später Heinz Hoffmann, Rudi Heinrich, Herbert Wesche, Willy und Helmut Schneider waren die Iniziatoren der ersten Finsterwalder Nachkriegsmannschaft - SG Finsterwalde

  • das erste Nachkriegsspiel ging gegen die SG Welzow, auf dem Sportplatz an der Kirchhainer Straße mit 3:5 verloren

In der Saison 1946/47 wurde im regionalen Bereich schon wieder in zwei Bezirksklassestaffeln gespielt - Oberlausitz und Westlausitz.

  • 1947 bel egtedie Finsterwalder SG Rang 7 in der Bezirksklassen-Staffel Westlausitz und 1948 den 9. Platz

  • 1947 bildete sich in Nehesdorf eine neuer Verein - zunächst unter dem Namen Hertha Finsterwalde (später SG Konsum, SG Kjellberg und BSG Motor-Süd) und Spieler wurden von der Stadtmannschaft abgeworben

  • 1948 benannte sich die Restmannschaft in "Eintracht" um und war kurzzeitig mit den Handballern gekoppelt, die Großfeld spielten

  • es folgte die Umbenennung zu "Einheit Finsterwalde", die nur von kurzer Dauer war, aber den Namen für unseren Sportplatz an der Kirchhainer Straße bis heute prägen sollte

Aus der zwei- wurde eine eingleisige Bezirksklasse und es qualifizierten sich nur die ersten sieben Mannschaften für die neue 16er-Staffel.

  • 1949 schaffte man den Klassenerhalt nicht und stieg in die Kreisklasse ab

  • die Mitglieder der SG Einheit ergriffen schon in der laufenden Serie die Initiative und bereiteten die Gründung einer Betriebssportgemeinschaft (BSG) vor

  • der VEB FIMAG sollte Trägerbetrieb werden

Von Kriegsschäden relativ verschont wurde die FIMAG, eine ehemalige „Tochter“ des schwedischen Unternehmens Kjellberg, als Elektromaschinenwerk wieder aufgebaut und unter sowjetischer Führung ins Volkseigentum überführt.
Die Sportstruktur wurde zentralisiert und orientierte sich weitgehend am sowjetischen Modell. Eigenständige Sportverbände existierten zunächst nicht. 1948 wurde in der Sowjetischen Besatzungszone der "Deutsche Sportausschuss" installiert. Fünf Landessportausschüsse (Berlin außen vor) waren untergeordnet und verantwortlich für die anerkannten Sportdisziplinen, wie Fußball, Handball, Leichtathletik, Schwerathletik, Turnen, Schwimmen oder Radsport. Spätestens als sich im Oktober 1949 die DDR gründete, veränderten sich die Strukturen für den Vereinssport.

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