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CHRONIK

von S. Konzack

Kriegsmeisterschaften

1939 - 1945

Nach Serienende 1939 bildeten die Funktionäre vom „Fachamt Fußball“ eine weitere neue Spielklasse - die überregionale Kreisklasse Westlausitz. Allerdings machte der Beginn des Zweiten Weltkriege,s am 1. September 1939 diesen Bestrebungen dann einen Strich durch die Rechnung. Am 10. September 1939 sollten die Meisterschaftsspiele in den jeweiligen Klassen beginnen, eine Woche später wurden jedoch alle Punktspiele bis auf weiteres abgesagt. Als Übergangslösung beschloss man die Austragung einer einfachen Pokalrunde, um den „Westlausitzpokal.
Im Dezember 1939 beschlossen die Verantwortlichen vom Fachamt Fußball in Cottbus, Meisterschaftsspiele der Westlausitz auf Kreisklassenbasis in den Gruppen Cottbus, Spremberg, Petershain, Senftenberg und Finsterwalde durchzuführen. Bedingt durch die vorangegangene Pokalspielrunde fiel der Startschuss zur Saison 1939/40 erst im Wintermonat Januar 1940.

  • die Spielvereinigung errang 1939/40 in der Finsterwalder Staffel, unter anderem, gegen den Turnverein und dem Luftwaffen SV, den Gruppensieg

  • in der anschließenden, einfachen Runde gegen die anderen vier Kreismeister SV Marga (Staffel Senftenberg), CSC Friesen (Cottbus), Corona Petershain, TV Slamen Spremberg wurde der Westlausitzmeister gekürt - unsere Männer hatten als Außenseiter hierbei keine Chance, der favorisierte SV Marga war siegreich und qualifizierte sich für die Aufstiegsrunde zur Gauliga

  • je länger der Krieg dauerte, schwand, aus verschiedenen Gründen, die Spielstärke der Spielvereinigung

  • das Kräfteverhältnis der Ortsvereine verschob sich zu Gunsten des TV 1862 und vor allem des neu gegründeten Luftwaffen SV Finsterwalde

Im September begann die zweite Kriegsmeisterschaft 1940/41 in der Westlausitz. In dieser Saison wurde wieder in den fünf lokalen Gruppen um Meisterschaftspunkte gekämpft. Nicht selten kam es in den Kriegsserien zu Spielausfällen oder Teams mussten in Unterzahl antreten. Der Spielerstamm war oft zu klein, um Ausfälle ersetzen zu können.

  • Weihnachten 1940 führten die beiden Teams der Spielvereinigung und des TV 1862 mit vielen Fronturlaubern einen freundschaftlichen Vergleich durch

  • kurios: die Kapitäne der beiden Teams waren die beiden Brüder Horst (Spielvereinigung) und Walter Freier (TV 1862) und Schiri Freier Senior vom Turnverein - Freiers waren bis 1935 noch Mitglieder der Spielvereinigung

  • tragisch: die meisten der Spieler dieser Begegnung kehrten von den Schlachtfeldern nicht mehr zurück

Der fortdauernde Krieg beeinträchtigte die Abläufe in den Meisterschaften und Pokalwettbewerben. Die Reihen der spielfähigen Vereine lichteten sich immer mehr. So wurden im Bereich Westlausitz 1941/42 nur noch vier Gruppen (Cottbus, Spremberg, Senftenberg und Finsterwalde) aufgestellt.

  • die SpVgg konnte nicht verhindern das der Luftwaffen SV Sieger in der Finsterwalder Staffel wurde - der spielte um den Titel des Westlausitzmeisters, den dann der Cottbuser SC Friesen errang

1942/43 fand die vierte Kriegsmeisterschaft statt. Die verbleibenden Vereine der Region wurden auf 2 Gruppen aufgeteilt - Cottbus und Senftenberg

  • unsere Männer trafen in der Senftenberger Gruppe auf VfB Senftenberg 1910, TV Finsterwalde, SC Hertha 1915 Hörlitz, WSG BRABAG Schwarzheide und Luftwaffen SV Finsterwalde - Staffel Cottbus: FV 1899 Brandenburg Cottbus, die SVgg Eintracht Welzow, der SC Wacker 09 Ströbitz, Cottbuser SC Friesen, Cottbuser FV 1898, SC Viktoria Cottbus 1897, SC Schmellwitz und die KSG Heinrichsfeld/Spremberg aufeinander.

Die Lage an der Front spitzte sich zu, die Deutsche Armee war auf dem Rückzug. Der Ball rollte in der Saison 1943/44 nur noch im Großraum Cottbus (Staffel Süd und Nord) und im Gebiet um Senftenberg.

  • die Spielvereinigung trat in der Cottbuser Gruppe Nord, in einer der beiden Fünfer-Staffeln an und belegte Platz 4

Die sechste Kriegsmeisterschaft sollte Ende November 1944 beginnen, wurde aber bereits zum Jahreswechsel 1944/45 abgebrochen. Die Front rückte immer näher. Im Februar 1945 erreichte die Sowjet-Armee die Grenzen der Lausitz. Die Westalliierten bombardierten deutsche Städte. Die Reichshauptstadt Berlin fiel. Am 8. Mai 1945 endete das brutale Völkermorden mit der totalen Niederlage Deutschlands.

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