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Anfang der 1930er Jahre
1930 - 1933
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1930 wurde unter dem 1. Vorsitzenden, Kaufmann Walter Mayer, der Platzerwerb eingeleitet - auf dem gepachteten „Acker“ neben dem erhöhten Bahndamm sollte endlich eine ansprechende Sportanlage entstehen
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der Geschäftsführer der Tuchfabriken F. F. K., Kommerzienrat Dr. Max Koswig, schenkte unserer Gemeinschaft das Gelände am Krankenhaus
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als Zeichen des Dankes und ihm zu Ehren bekam der Sportplatz den Namen „Dr.-Max-Koswig-Sportplatz“ und er wurde auch Ehrenmitglied
- von 1930 bis 1933 blieb der sportliche Erfolg der Männermannschaften überschaubar
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noch gab es kein eigenes Vereinsheim, so nutzte man für Mitgliederversammlungen erst einmal bis 1931 das neuerbaute „Hotel Viktoria“, an der großen Unterführung - danach war der Vereinstreffpunkt das „Restaurant Schiemann“, am Finsterwalder Markt - die Vereinsanschrift war meist der Wohnsitz des Vorsitzenden: z.B. 1931 - die Linienstraße 3, 1932 dann die Lange Straße 55
Ab 1931 wurde die Bezirksklasse neu gegliedert. In unserer Region hieß die oberste Liga nun A-Klasse Niederlausitz, darunter unterteilte sich die B-Klasse in Cottbus, Forst sowie Senftenberg mit je 8 Mannschaften. Die Sieger der Staffeln spielten um den Aufstieg, Platz 8 musste in die C-Klasse absteigen. Eins tiefer gab es dann noch die D-Klasse.
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nach dieser Neusortierung der lokalen Gau-Klassen von A bis D, rutschte die erste Vertretung der Spielvereinigung nach unten, in die C-Klasse
- 1932 - gelang der sofortige Aufstieg in die B-Klasse - nach 11 Siegen für Torwart Hartwig, Freier, Tworowsky, Patze, Krehl, Schwarzer, Starigk, Mühlfriedel, Kraas, Behnisch und Co
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im gleichen Jahr belegte das Reserveteam der D-Klasse einen ordentlichen 4. Rang und die Jugend wurde Zweite in der B-Staffel des Nachwuchses
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in der Serie 1931-32 kämpften die 1. Männermannschaft der SpVgg allerdings nur gegen den Abstieg und mit Platz 7 hat man das Ziel auch knapp geschafft
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1932, zum Sportfest auf dem Koswigplatz, konnte das Hauptspiel mit dem BSV 92 Berlin und dem FV 1899 Brandenburg Cottbus hochkarätig besetzt werden - Endergebnis: 6:4 für die Cottbuser
Die Berliner nahmen 1904 an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft teil und sollten auch vor dem Krieg noch zweimal dabei sein. Der Gegner aus Cottbus kam als fünfmaliger Niederlausitz-Meister. Bei den Cottbusern spielte der starke „Halblinke“ Erwin Helmchen. Einer der besten deutschen Torjäger seiner Zeit. Helmchen wurde die folgenden Jahre mehrmals Torschützenkönig seiner Ligen, erzielte über 800 Pflichtspieltore und war im Kader der DFB-Auswahl.
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1932 - Pokalsieg: SpVgg-Männer errangen, zum zweiten Mal hintereinander, den von Druckreibesitzer Richard Espenhahn gestifteten Wanderpokal des Niederlausitzer Anzeigers - die seit 1928 ausgetragene Pokalrunde fand diesmal auf dem Koswig-Sportplatz statt
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Vorspiele: TV 1862 Finsterwalde : Sport Kirchhain 3:2 sowie Spielvereinigung Finsterwalde : VfB Luckau 7:1
- Endspiel: Spielvereinigung Finsterwalde : TV 1862 Finsterwalde 6:3
- Im Sommer 1932 wurde dervorher beantragte und genehmigte Zaun um das Sportplatzgelände, zum Bahndamm und Nachbargrundstück der Familie Ruhl, sowie entlang der Kirchhainer Straße errichtet, inklusive eines Eingangstores
- optimistisch stimmte, trotz der bescheidenen, sportlichen Erfolge, dass bis 1933 die Mitgliederzahl stetig anstieg - man stellte zeitweise drei Mannschaften, nur im Männerbereich